Willkommen in Utah – der Spielwiese der Natur! Rote Felsen, Canyon und spitze Bergformationen – wir alle kennen die Bildschirmschoner-Fotos und somit gibt es wohl keinen Staat in Amerika, der einem fotografisch nachhaltiger in Erinnerung wäre als Utah. Geprägt durch seine herrlichen Landschaften befinden sich hier gleich fünf Nationalparks, zudem kann das Gebiet um den Great Salt Lake mit einer einzigartigen Schönheit aufwarten. Die einzige relevante Stadt ist Salt Lake City – Austragungsort der Olympischen Winterspiele 2002. Doch wer braucht schon Städte, wenn er die Natur als Sehenswürdigkeit bieten kann?
Facts & Figures:
- Einwohner: ca. 2.900.000
- Hauptstadt: Salt Lake City (187.000 Einwohner, Großraum jedoch 1,2 Millionen)
- Utah wird auch als „Bienenstaat“ bezeichnet – der Bienenkorb wurde von den Mormonen als Zeichen des Fleißes auserwählt. 62% der Bevölkerung sind Mormonen.
- Utah befindet sich in der Zeitzone UTC-6 (im Winter UTC-7), das heißt es sind 8 Stunden Zeitverschiebung nach Deutschland.
- Kodachrome State ParkUtah – rote Felsen wohin das Auge reicht. Insbesondere den Kodachrome State Park empfinde ich als absolutes Highlight meiner bisherigen Reise.
- Bryce Canyon NationalparkWillkommen im Bryce Canyon Nationalpark! Meiner Meinung nach einer der schönsten Nationalparks der USA, vor allem wenn es kurz zuvor geschneit hat.
- Cedar Breaks National MonumentIm Cedar Breaks National Monument mache ich das erste Mal Bekanntschaft mit den roten Felsen, die uns für lange Zeit begleiten werden…
- Zwischen Salz und CasinosSalz, Salz und noch mehr Salz! Wir unternehmen einen Ausflug nach Stansbury Island und zu den berühmten Bonneville Salt Flats.
- Salt Lake CityNach drei gemeinsamen Wochen erreichen wir die Olympiastadt Salt Lake City. Ob man wohl Pizza zum Capitol bestellen kann?
Persönliche Highlights:
- Great Salt Lake: man kennt die endlosen Salzpisten aus Filmen und von Fotos – sich das allerdings vor Ort selber anzuschauen, ist wirklich eindrücklich.
- Red Canyon: das Gebiet der Canyonlandschaft ist riesig und alles ist wunderschön – im Red Canyon darf man allerdings Hunde mit auf die Trails nehmen und das hat mir persönlich sehr gut gefallen.
- Der Sonnenuntergang am Sunset Point in Bryce Canyon.
- Der Angels Palace Trail im Kodachrome State Park. Scheiße, ist das schön!
- Shafer Trail und Valley of the Gods: Offroad-Abenteuer vor fantastischer Kulisse!
Gut zu wissen:
- Wem die Salt Flats ca. 180km westlich von Salt Lake City zu weit entfernt sind, dem kann ich Stansbury Island empfehlen: hier bekommt man einen guten Eindruck von der Salzkruste des Sees (etwa 45 Minuten außerhalb der Stadt).
- Bei einem Roadtrip durch Utah unbedingt auch die Höhenmeter im Auge behalten – innerhalb von wenigen Kilometern gelangt man von 800 auf über 3.000 Höhenmeter und nicht alle Straßen sind ganzjährig befahrbar
- Wer Lust auf ein wenig Offroad-Abenteuer hat, aber kein Allrad-Fahrzeug hat, dem sei das Valley of the Gods sehr ans Herz gelegt!
Was ich gelernt habe:
- In den USA gibt es das sogenannte „BLM-Land“ (steht für: Bureau of Land Management). Es wird von der Regierung verwaltet und es ist offiziell gestattet, dort zu campen. In der Regel sind die Plätze gratis, nur in manchen touristisch sehr überlaufenen Regionen wie Moab fällt eine Gebühr an. Eine gute Karte mit Stellplätzen im Überblick gibt es unter https://webmaps.blm.gov
- Hoodoos: so bezeichnet man Steinformationen, die im Laufe der Zeit abgetragen wurden und nur noch einzelne Säulen hinterlassen haben.
Kilometer & Tage:
- In Utah 3.174 km (+ 158 km in Colorado)
- Gesamt-Route: 14.993 km
- Tage: 53